Besonderheiten, Außergewöhnliches, Kurioses und mehr ....

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Auf das Besondere aufmerksam machen !

Wir leben in sehr dynamischen Zeiten. Der gesellschaftliche Wandel beschleunigt sich. Die Menschen streben einerseits nach Ruhe und Regeneration, andererseits nach Erlebnissen, Abenteuern und niveauvoller Freizeitgestaltung.

Die Besonderheiten, das Außergewöhnliche, das Kuriose und das Mehr, was uns bei unserem Wirken aufgefallen ist und von Interesse für ErlebnisWanderer, Kultur- und Natur-Freunde sein kann, das möchten wir in dieser Rubrik auflisten.

 

 

Du musst wandern - Manuel AndrackOhne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge - von Manuel Andrack
Warum wird ManuelAndrack in Böhmen beim Wandern von einem Fährmann übergesetzt und waszum Teufel hat es mit der WDG (Wanderdurchschnittsgeschwindigkeit) aufsich? Darf man Mountainbiker im Wald grüßen und sind Wanderstöckepeinlich? Kommt nach der New Economy und der Neuen Mitte nun das NeueWandern?
Wanderer brauchen Glück. Denn häufig genug ziehen sichmanche der ausgewiesenen Wege an viel befahrenen Bundesstraßen entlang.Hat man dann endlich den rettenden Forstweg erreicht, wird man vonriesigen Holztransportern überholt, so dass nur noch der Sprung in dennächsten Graben Schlimmeres verhindert. Was aber immer noch besser ist,als Auge in Auge mit einem aggressiven Riesenhund ohne Herrchen mittenim Wald zu stehen. Manuel Andrack kennt das alles. Seit fast zehnJahren wandert er in der Eifel, dem Harz oder durch die Sächsische undBöhmische Schweiz. Von seinen persönlichen Lieblingswanderwegen erzählter in "Du musst wandern".
Dabei wandert er mit Freunden, seinenKindern und seinen Eltern, aber am liebsten wandert er allein undlange. Oft ist Manuel Andrack den ganzen Tag unterwegs, geht bis zu 40Kilometer.

 

 

Manuel Andrack - Gesammelte Wanderabenteuer Gesammelte Wanderabenteuer - von Manuel Andrack

Der ultimative Wanderführer der ganze Andrack in einem Band. Ausführliche Recherche, exakte Schilderung der Wege, keine falschen Versprechen, absolut gerechte Bewertungen, aber vor allem echtes Abenteuer - das machte die Bücher von Manuel Andrack schnell zu Klassikern der Wanderliteratur und ihn selbst zu Deutschlands Wanderpapst. Die Presse urteilte wie folgt: »Manuel Andrack erweist sich als der Thomas-Bernhard-Typ, dem es mit seinem Spezi Hennetmair ja auch vor allem darum ging, sich wieder einen richtigen Hunger für die nächste Mahlzeit zu erlaufen.« taz »Kaum vorstellbar, dass ein Leser nach der Lektüre dieses Buches nicht einen Rucksack kauft und sich auf den Weg macht.« Trierischer Volksfreund »Altmodisch? Langweilig? Keine Spur!« dbmobil »Grundsympathisch, frei von Hippness, ein Herzens-Service, der sogar jeweils das Bier zur Landschaft empfiehlt.« Mitteldeutsche Zeitung »Vielwanderer und Wanderanfänger, die Sinn für Humor haben, werden an diesem Buch ihre wahre Freude haben.« Esslinger Zeitung »Andracks Erlebnisse sind keine typischen Wegbeschreibungen, sondern eher kleine Kammerstücke. (...) Wer nicht wandert, wird sich wundern, wie viel Spaß man dabei haben kann. Wer wandert, wird schnell wieder die Schuhe schnüren.« Gießener Allgemein

Unter Reisen findet man in der HörZu-Ausgabe vom 18. - 24..04.2009 einen Artikel über Manuel Andrack und seine Reisen durch Mitteldeutschland. Diesen Artikel haben wir hier als PDF-Datei eingestellt. Darüber hinaus zeigt der MDR am 22.04. von 15.30 Uhr bis 16.00 Uhr eine Sendung zum Thema

 


10 Fragen zum Pilgern

 

1.      Muss man religiös sein?
 Nein. Heute ist nur noch jeder zweite „Pilger“ aus rein religiöser Überzeugung unterwegs. Viele wollen sich einfach nur “neu sortieren“ 

2.      Braucht man einen Pilgerpass?
Ja (für ca. 5 € Gebühr erhältlich bei den Jakobus-Gesellschaften). Die dort gesammelten Stempel dienen als Nachweis für die zurückgelegte Strecke.

3.      Gibt es Vorschriften zur Strecke?
 Nur für den Jakobsweg nach Santiago de Compostela gibt es Auflagen: Die letzten 100 Kilometer sind zu Fuß zu absolvieren oder die letzten 200 per Rad/zu Pferd.

4.      Gibt es eine Kleiderordnung?
 Nein. Gute Wanderausstattung ist allerdings empfehlenswert.

5.      Wann ist die beste Zeit?
 Das entscheidet jeder für sich. Die Saison beginnt nach Ostern. Um den 25. Juli (Jakobustag) sind viele unterwegs. Auch in den Ferien sind die Wege voll.

6.      Wo kann ich als Pilger übernachten?
 Auskünfte zu Pilgerherbergen findet man im Internet (jakobus-info.de) oder in entsprechenden Büchern.

7.      Was bedeutet die Jakobusmuschel?
 Sie diente früher als Beglaubigung der Pilgerschaft. Heute kann man sie in Souvenierläden kaufen. Oft ist sie Leitsymbol auf Wegweisern.

8.      Was unterscheidet Jakobs- von anderen Pilgerwegen?
 Jakobswege führen immer nach Santiago de Compostela, wo die Gebeine des Jakobus begraben sein sollen. Pilgerrouten passieren andere religiöse Stätten.

9.      Welche Distanz ist pro Tag gut zu schaffen?
 Zu Fuß eine Strecke von 20 bis 25 km.

10.  Wie schwer darf der Rucksack sein?
 Nicht mehr als 10% des eigenen Körpergewichts. Wichtig: immer Wasser dabeihaben!